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Sakura Morning Cruise: Ein Treffen-Bericht

By Tom@TS Japan Tours

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Sakura Morning Cruise: Ein Treffen-Bericht

Am vergangenen Sonntag habe ich das Sakura Morning Cruise nördlich von Tokio in der benachbarten Präfektur Saitama besucht. Es findet jeden ersten Sonntag im Monat statt und startete ursprünglich im September 2010.

Eines der größten Autotreffen in der Nähe von Tokio

Am vergangenen Sonntag habe ich das Sakura Morning Cruise in der Präfektur Saitama, nördlich von Tokio, besucht. Das Treffen findet jeden ersten Sonntag im Monat statt – diesen Monat war es bereits die 150. Ausgabe seit der Premiere im September 2010.

Dieses Autotreffen (obwohl der Name „Cruise“ lautet, gibt es keine gemeinsame Ausfahrt) ist eines der größten monatlichen Car Meets im Raum Tokio, bei dem regelmäßig 200 bis 300 Fahrzeuge aus der ganzen Region zusammenkommen. Obwohl das Treffen in der japanischen Autoszene bestens bekannt ist, bleibt es international weitgehend ein Geheimtipp und wird nur von wenigen Touristen besucht. Wer ein abseits des Mainstreams liegendes Event in der Nähe von Tokio sucht, kommt am Sakura Morning Cruise nicht vorbei.

Anfahrt & Reise

Das Treffen findet auf dem Parkplatz des Gongendo No. 4 Parks in Satte City statt, etwa 50 Autominuten von Tokio entfernt. Ich traf mich mit meinen GR Yaris-Kollegen Alf und dem Mazda Roadster-Besitzer Lele an der Hasuda Service Area, einer Raststätte an der Tohoku-Autobahn. Von dort aus stießen wir zu Sodo Moto und seinem Lupo Cup Car.

Fahrzeugtypen

Offiziell ist das Sakura Morning Cruise als Treffen für unmodifizierte Fahrzeuge vor Baujahr 1980 deklariert, doch in der Realität findet man eine beeindruckende Vielfalt: moderne JDMs wie R35 GT-Rs, Mk.5 Supras, ein seltener S660 Neo Classic, klassische JDMs wie R32s, „Hakosukas“, Zweitakt-Kei-Cars aus den 60er/70er Jahren, ein Rallye-Replik-240Z, europäische Klassiker und moderne Modelle wie Abarths, Alfa Romeos, Porsches, Aston Martins und ein liebevoll gepflegter Lancia Delta Integrale, USDM-Modelle wie ein 1940er Ford Pickup im „Mooneyes“-Stil und vieles mehr!

Hinweise & Tipps

  • Die Organisatoren haben eine Spendenbox in einem Zelt in der Nähe des Eingangsbereichs. Bitte spendet mindestens 200 JPY pro Person.
  • Die Besitzer sind sehr freundlich und unterhalten sich gerne über ihre Autos!
  • Die Veranstaltung beginnt um 08:30 Uhr und endet gegen Mittag. Die ersten Autos verlassen den Platz ab etwa 10:30 Uhr; die Hochphase ist gegen 10:00 Uhr.
  • Bei Regen oder speziellen Events, wie dem Kirschblütenfest Anfang April, fällt das Treffen aus (wobei das Kirschblütenfest selbst einen Besuch wert ist). Prüft dazu die Website der Organisatoren.
  • In den Sommermonaten ist es extrem heiß und es gibt kaum Schatten. Ich empfehle, einen Sonnenschirm mitzubringen und viel zu trinken.
  • Direkt neben dem Gelände gibt es Verkaufsautomaten und Toiletten. Auf der anderen Straßenseite befindet sich zudem ein Convenience Store.
  • Es sind nicht allzu viele „Stanced“- oder „Slammed“-Fahrzeuge vor Ort. Wer eher darauf aus ist, sollte eines der großen Concours-Events rund um Tokio besuchen.

Nach dem Sakura Morning Cruise machten wir uns auf den Weg zum Mt. Tsukuba, um ein wenig „Touge“-Luft zu schnuppern. Teil 2 folgt in Kürze!

PS: Falls ihr in den USA lebt und daran interessiert seid, ein Auto aus Japan zu importieren, ist Sodo Moto euer Mann!

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